Wäsche waschen - aber richtig!

Haushaltsexpertin Ulrike Pfennings-Kutsch berichtet


Haushaltsexpertin Ulrike Pfennings-Kutsch - mycleanlife
Haushaltsexpertin Ulrike Pfennings-Kutsch - mycleanlife

 

Wir werden Wäscheprofis!  Mit den richtigen Tipps unserer Expertin des Berufsverbandes der Haushaltsführenden 


Wäsche waschen können wir alle. Manche besser, manche weniger gut. Wie aber wäscht man nun die Wäsche richtig und wie groß ist der Aufwand dafür? Unsere Haushaltsexpertin Frau Ulrike Pfennings-Kutsch erklärt, wie es geht. 

Kursangebote und weiter Informationen zum DHB - Netzwerk Haushalt findet ihr hier.

 

 

Frau Ulrike Pfennings-Kutsch: Wäsche waschen

 

Wer kennt das nicht:

  • Ein Berg voll Schmutzwäsche in verschiedenen Farben und Materialien.
  • Eine Maschine mit vielen Programmen.
  • Ein Überangebot von verschiedensten Waschmitteln.

Was ist zu tun? Hier sind meine Tipps:

  1. Verschaffen Sie sich einen Überblick und gehen Sie mit System vor.
  2. Informieren Sie sich über die Waschmachinenprogramme in der Bedienungsanleitung. Wichtig! Die Programme bestimmen. Das bedeutet, wie heftig die Wäsche gerubbelt bzw. gestaucht wird. Deshalb gibt es unterschiedliche Angaben zur Füllmenge. Nur bei Heiß- oder Kochwäsche für Baumwolle oder Leinen wird die Maschine voll beladen! Bei Pflegeleicht wird nur noch 2/3, bei Feinwäsche 1/2 und bei Wolle 1/3 beladen.                                                                                Was passiert sonst mit der Wäsche? Wenn die Angaben nicht eingehalten werden, kann die Wäsche nicht sauber gewaschen werden und die Fasern und Farben leiden. Im Extremfall wird das Textil unbrauchbar. Z.B.: der Wollpullover wird bei zu großer Beladung zu stark gestaucht. Das Ergebnis: 'Kinderpulli.' Bei zu geringer Beladung müssen mehr Wäschen für die gleiche Menge Textilien gewaschen werden. Das bedeutet: mehr Verbräuche von Chemie, Wasser und Energie. 
  3. Das richtige Waschmittel für die Fasern verwenden! Welche Waschmittel brauche ich?  Grundsätzlich sind drei Arten von Waschmittel ausreichend:                                                                           Voll-Waschmittel für Weißes, Color-Waschmittel für Buntes, Fein-Waschmittel für Feinwäsche und Wolle.
  4. Konzentrierte Waschmittel bevorzugen! Konzentrate sind nachhaltiger, denn sie schonen die Umwelt, weil mehr Pakete auf einem LKW transportiert werden können und weniger Waschmittelzusatzstoffe (z.B. Füllstoffe) in das Abwasser gelangen.
  5. Die Wäsche nach Farbe, Material und Verschmutzungsgrad (u.a. Flecken) sortieren.
  6. Flecken möglichst schnell waschen bzw. vorbehandeln ergibt ein besseres Waschergebnis und spart das Nacharbeiten mit scharfer Chemie. Wenn die Wäsche lange liegt ohne vorbehandelt zu werden, zieht die Verfleckung in die Fasern ein und lässt sich damit nur schwer entfernen. Bei der Vorbehandlung sollte man die Fleckenart beachten: Fettflecken lassen sich sehr gut mit Handspülmittel, Grasflecken mit Zitrone entfernen. Eine Allzweckwaffe ist die Gallseife (Magen-Enzym). Zu bevorzugen ist die feste Konsistenz (Seifenform) und nicht die flüssige Form in der Flasche. Somit spart man auch Verpackung.
  7. Dosieren nach Herstellerangaben auf der Verpackung. Die kann sehr unterschiedlich sein. Wie viele Waschladungen gewaschen werden können, steht vorn auf dem Paket (schon beim Einkauf vergleichen!). Wenn überdosiert wird, gibt es Ablagerungen auf der Wäsche, die schließlich wie eine Verschmutzung aussieht. Ausserdem kann es zu Hautirritationen kommen. Bei zu geringer Dosierung wird die Wäsche nicht sauber und die Maschine müffelt nach einiger Zeit. Abhängig ist die Dosierung vom Verschmutzungsgrad aber auch dem Härtegrad des Wassers, welcher auf verschiedenen Websiten einsehbar ist.
  8. Energie einsparen! Je niedriger die Temperatur, desto weniger Energie wird verbraucht. Nur Wäsche, die Kontakt zum Körper hat z.B. Handtücher, Unterwäsche oder Küchentücher müssen mit einer höheren Temperatur (40°-60°C) gewaschen werden. Wenn allerdings eine ansteckende Erkrankung vorliegt, muss die Wäsche mit 90°C gewaschen werden. Bei einer Hausstaub- /Milben-Allergie muss die Temperatur der Waschmaschine 30 Minuten lang 60°C einhalten, um die Allergene in der Bettwäsche abzutöten.
  9. Pflege der Waschmaschine. Die Waschmaschine sollte nach dem Waschen getrocknet werden. Am Besten lässt man die Türe offen stehen. Damit die Waschmaschine nicht stinkt, sollte einmal im Monat eine Wäsche mit Voll-Waschmittel und 60° Temperatur gewaschen werden. Dadurch werden Keime abgetötet, die Geruch entstehen lassen.

Wer sich an diese Angaben hält, arbeitet nachhaltig, denn er schont die Textilien, spart Energie, Wasser und Chemie sowie Geld!

 

Quelle: Forum Waschen www.forum-waschen.de
Quelle: Forum Waschen www.forum-waschen.de

Das 'Forum-Waschen' steht mit vielen informativen 'Ratschlägen zur Seite. Mit diesen kurzen 6 goldenen Regeln erleichtert man sich das Wäsche-Wasch-Leben und schont die Umwelt!

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Kommentare: 3
  • #1

    Carli Surber (Montag, 06 Februar 2017 05:58)


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  • #2

    Theola Bower (Montag, 06 Februar 2017 07:58)


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    Evangelina Bode (Montag, 06 Februar 2017 18:49)


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